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Geschichte des Botsberger Rietes

Wenn die Erde wärmer wird, schmelzen die Gletscher. So geschehen auch im Botsberger Riet nach der letzten Eiszeit vor etwa 12‘000 Jahren. In der vom Gletscher hinterlassenen Mulde entsteht zunächst ein See. Normalerweise werden abgestorbene Pflanzen zu Humus abgebaut. Fehlt in der Wasserfläche der Sauerstoff, bildet sich Torf und schliesslich eine Moorfläche. Bis zum Jahr 1946 wird im „Torpenriet“ Torf abgebaut und als Brennstoff verwendet. Im Jahr 1994 einigen sich Naturschutz und Landwirtschaft darauf, im Botsberger Riet ein Naturschutzreservat für seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen anzulegen. Das Feuchtgebiet entwickelt sich zu einem Amphibienlaichgebiet von regionaler Bedeutung.

Torfabbau 1945


Botsberger Riet ca. 1948


Vor dem Bau "Lebensraum-Projekt"

30. März 1994


Prügelweg als Baupiste

5. Mai 1994


Einkiesen des Prügelweges als Baupiste

6. Mai 1994


Aushub Bach und Weiher

19. Mai 1994


Aushub des Weihers

24. Juni 1994


Aushub praktisch beendet

28. Juni 1994


Zustand am 2. August 1994


Zustand am 19. August 1996

2 Jahre nach dem Bau


Zustand am 13. August 2006

12 Jahre nach dem Bau. Das Wetter war sehr heiss und trocken.