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ANLÄSSE




Rund um den Apfel

Samstag, 19. September 2015


Eine kleine aber interessierte Gruppe ist der Einladung vom Naturschutzverein Flawil gefolgt und hat von der Familie Schilliger sehr viel Spannendes über den Obstbau erfahren. Wir degustierten sortenreine von den Kindern frisch gepresste Apfelsäfte und konnten danach testen, wie der "Cuvé" all dieser Säfte schmeckt.


Der NVF dankt ganz herzlich der Familie Schilliger für diesen schönen und lehrreichen Nachmittag.



Mai-Anlass im Espel

Am Auffahrts-Samstag fand sich eine stattliche Zahl Naturinteressierter beim Schulhaus Burgau ein. Per Fahrrad oder zu Fuss bewegte sich die Gruppe zum Biotop Espel auf Gossauer-Gebiet.

 

Dort warteten bereits die beiden Referentinnen Paula Bühler / Wassertierspezialistin und Elsbeth Schäfler / Ornithologin des Naturschutzvereins Gossau. Mit grossem Fachwissen gaben sie über die vielfältige Tier- und Pfanzenwelt des Espels Auskunft.


Besonders interessant fanden alle Teilnehmenden die Exemplare, die die beiden Frauen mit speziellen Behältern am Morgen eingefangen hatten und nun aus nächster Nähe bestaunt werden konnten. Allen voran die geschützte Gelbbauch-Unke: Sie wird kaum 5 cm gross, hat einen ovalförmigen Körper und eine stark warzige Haut. Mit ihrer lehmbraunen Rückenfärbung ist sie in ihrer typischen Umgebung hervorragend getarnt. Unverwechselbar ist der gelb und schwarz bis bläulich gemusterte Bauch, der eine individuelle Erkennung erlaubt. Die Augen sind herzförmig.


Beim anschliessenden Rundgang durch das Gebiet waren auch andere Tiere zu beobachten, so zum Beispiel verschiedene Libellenarten.

Trotz teilweisem Regenguss war es eine gelungene Zusammenarbeit zweier benachbarter Naturschutzvereine.


Baumpflanzung bei der evang. Kirche

Aus Anlass unseres 60 Jahre NVF-Jubiläums 2012 haben wir der Natur im Siedlungsraum einen Baum geschenkt und gepflanzt.



Gänsesäger im Girenmoos

Foto Gänsesäger: Carl'Antonio Balzari, Schweizer 

Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz

Der Gänsesäger gehört zu den Entenvögeln, übertrifft jedoch alle Schwimm- und Tauchenten an Grösse. Eigentlich ist er ein typischer Nordländer, der seine Hauptverbreitung in Skandinavien und Sibirien hat. Es ist deshalb erstaunlich, dass in der Schweiz 400-500 Paare brüten.

In den letzten Wochen wurden sogar 

10 Gänsesägerpaare im Girenmoos gesichtet.

Wir haben sofort 3 Nistkasten von der Schreinerei Felix Weber in Flawil anfertigen lassen. Am Samstag, 26. Februar haben Mitglieder des Naturschutzvereins die grosse Nistkästen an den Bäumen montiert.

Nun hoffen wir, dass ein oder zwei Gänsesäger Enten im Girenmoos nisten und ihre Jungen aufziehen werden.

Zwischen Gänsesäger und Graureiher würde damit eine gewisse Konkurrenz entstehen. Der Gänsesäger jagt in der Gruppe nach Fischen. 

Wir konnten im Weiher 5 Gänsesäger Erpel und eine Ente ausmachen, die auf der Jagd waren.



Besucherlenkung Girenmoos

Am Samstag, 29. August 2009 trafen sich 35 Girenmoos Interessierte zu einem feierlichen Eröffnungsanlass beim “Hosenträgerstein”.


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Fledermausbeobachtung vom 29. Mai 2009

Die Fledermaus-Exkursion des Naturschutzvereins Flawil war ein voller Erfolg. Fast 60 Erwachsene und Kinder interessierten sich lebhaft für diese sagenumwobenen Tiere. Das Ehepaar Güttinger aus Nesslau engagiert sich im Fledermaus-Schutz des Kantons St. Gallen und hat sich ein enormes Fachwissen angeeignet.

www.verein-fledermausschutz.ch.


Unter anderem erfuhren wir, dass in der Kirche Oberglatt nur Weibchen beheimatet sind.

Die Männchen werden nach der Begattung "in die Wüste geschickt".


Die Jungen kommen nach einer Tragezeit von ca. 35 Tagen im Frühling zur Welt. Da sie bereits über einen Drittel des Erwachsenengewichts verfügen, brauchen sie eine intensive Fütterung.


Die Mütter fliegen extrem weite Strecken, um genügend Nahrung zu finden. Die nächtlichen Ausflüge reichen vom Thurgau bis ins Rheintal. Maikäfer sind die Lieblingsspeise der Fledermäuse; dies erklärt auch das gewaltige Gebiss der kleinen Geschöpfe.

Anschaulich zeigte ein Skelett der Tiere, wie sich die Körperform den Gegebenheiten der Natur anpasst. Die Flügel sind im Vergleich zum Rumpf anderthalbmal so breit. Zwei Widerhaken an der Spitze garantieren das Festhalten an Balken im Ruhezustand.

Entgegen landläufiger Meinung sind Fledermäuse nicht blind, aber sie sehen nur schwarz-weiss. Sicher wissen nicht Viele, dass die Tiere auch am Boden jagen, zum Beispiel auf abgemähten Äckern oder lichten Wäldern mit wenig Unterholz. Deshalb ist es wichtig, auch diese Gebiete zu pflegen. Ihre Lebenszeit kann durchaus 20 Jahre betragen.


In Oberglatt leben zurzeit etwa 500 Braune Langohren und 50 Grosse Mausohren. Beim Eindunkeln kann der Abflug der Tiere gut beobachtet werden. Am besten legt man sich auf den Rücken und achtet beim Kirchturn auf die Holzfenster. Dass man dabei ganz ruhig sein sollte, ist selbstverständlich.

Die Teilnehmer genossen den Abend jedenfalls in vollen Zügen und manch einer wird wohl zurückkehren, um nochmals mit viel Hintergrundwissen dieses Schauspiel zu geniessen.


Gemeinsam erreichen wir das Ziel

Am Samstag 30. August 08 war der Naturschutzverein Flawil und Umgebung aktiv an einem Marktstand präsent, um für die neue Besucherlenkung im Girenmoos Auskünfte zu erteilen und Schokolade und Postkarten zu verkaufen. Dabei kam ein Gesamtbetrag von fast tausend Franken zustande. Dazu beigetragen hat sicher der prominente Auftritt des Naturschützers Reto Zingg, Umweltpionier der ersten Stunde und Projektleiter des neuen Vorhabens.

Diese Unterstützung der Bevölkerung Flawils hat uns sehr gefreut und wir möchten an dieser Stelle allen Sponsoren danken!

Das Girenmoos als Naherholungszone liegt den Flawilern am Herzen und wird mit dieser Massnahme beträchtlich aufgewertet.


Look to the stars - Besuch bei der Sternwarte

Dieser Einladung des Naturschutzvereins Flawil sind letzten Freitag (11. Januar 2008) etwa 40 Grosse und Kleine gefolgt. Nur schon die viertelstündige Wanderung zur Sternwarte Antares in Gossau unter dem mehr oder weniger bewölkten Himmel wurde zum Erlebnis und so wurden beim Gruppenwechsel dann jedes Mal Stimmen laut, glücklicherweise haben wir Mond und Sterne noch gesehen.

 

Bei der Terminwahl mit Ewgeni Obreschkow berücksichtigten wir die Mondphasen und sahen absichtlich zwei Termine vor, als wir uns an die Planung des Jahresprogramms machten. Dass neben der Mondphase auch das Wetter stimmen muss erlebten wir beim ersten Termin und so waren einige sehr enttäuscht, als wir das Sternegucken im letzten Moment verschoben. Es wurmte doppelt, als am folgenden Tag ein wolkenloser Himmel erstrahlte!

 

Fast hätten wir es völlig absagen müssen, nachdem sich am Vorabend der Himmel völlig sternenklar präsentierte, war zum abgemachten Termin in der Luft ein echter Kampf zwischen der herannahenden Störung aus dem Westen und dem Fön, der immer wieder einen warmen Windstoss spüren liess von St. Gallen herkommend.

Nach einem viertelstündigen Fussmarsch erreichten wir die Sternwarte Antares, wo uns die Herren Ewgeni Obreschkow assistiert von Fabian Neyer begrüssten. Zuerst zeigten sie uns die optischen Hilfsmittel, Teleskop und Refraktor, die sie bereitgestellt hatten, um anschliessend in den Himmel zu gucken. Interessierte Himmelsbeobachter wollten auch wissen, wie teuer diese Geräte sind. Das Hauptinstrument der Sternwarte, ein Computer gesteuertes Teleskop hat einen beachtlichen Wert von fünfzigtausend Franken.


Die erste Gruppe hatte noch Glück, die Mondsichel zeigte sich ohne Wolkenvorhang und mit dem Teleskop war die Kraterlandschaft gut ersichtlich. Dafür waren zu dieser Zeit noch nicht alle Sterne aufgegangen. Nicht alle konnten gleichzeitig durch die drei Fernrohre schauen, deshalb zeigte Herr Obreschkow mit einem Laserstrahl, was von blossem Auge sichtbar am Himmelszelt ist.

 

Wir sahen den grossen Wagen, den Polarstern, den kleinen Wagen, die Sternbilder Schwan, Orion, das eigentliche Wintersternbild und die Orionnebel und mit viel Fantasie erkannte der eine oder andere die Eule mit ihren stark leuchtenden Augen. Wer Stern mit Reiter sah hatte den Augentest bestanden. Dieses Phänomen lässt sich erklären, weil mehr als die Hälfte aller Sterne so genannte Doppelsterne sind.

 

Für die zweite und dritte Gruppe überzog sich dann der Himmel immer mehr. Diese Gruppen kamen dann dafür in den Genuss die Bilder zu sehen, die Fabian Neyer, in unzähligen Winternächten in der Sternwarte selbst gemacht hat. Die mittlere Gruppe mussten wir zum Schluss auffordern, der letzten Gruppe Platz zu machen, weil sie sich an den Bildern kaum satt sehen konnte und eine Menge Fragen zum All an Herrn Neyer hatte.


Die Bilder übrigens, die Fabian Neyer in kalten, klaren Winternächten fotografiert können jederzeit auf seiner Homepage angesehen werden. Auf der Webseite www.sternwarte-antares.ch finden Sie den Link dazu.


Die letzte Frage von Delia an Herrn Obreschkow, was ein Lichtjahr sei, liess noch manches Gedankenspiel zu, wie beispielsweise, dass wir heute Himmelskörper ansehen, deren Licht vor sechs Millionen Jahren ausgestrahlt wurde. Und so war auch schon die nächste Frage auf all unseren Zungen: leuchten diese Sterne wohl auch heute noch? So war schliesslich der eine oder andere Besucher einfach überwältigt von diesen unvorstellbaren Dimensionen des Alls mit seinen Galaxien, Sonnen, Planeten, Sternen, Nebeln, Monden und Kometen. (sm)


  

Exkursion des Naturschutzvereins / 18. August 2007

Die Stadt Wil profiliert sich mit einem einzigartigen Projekt zur Renaturierung der Thur. Auf einer Strecke von ca. 3 Kilometern ab der Schwarzenbacher Brücke bis zur Raststätte Thurau wurde das Ufer des Flusses wieder seinen ursprünglichen Formen übergeben.

Diese sehr interessante Thematik war Ziel des Vereinsausflugs Mitte August 2007. Nach der Brücke in Schwarzenbach führt ein Weg der Thur entlang Richtung Wil bis zum Waldrand. Dort kann man bereits die erste Massnahme des Projekts besichtigen, nämlich die Umleitung des Rohrbaches. Diese Korrektur war nötig, um die Auenlandschaft wieder herzustellen und den starken Zufluss des Wassers in die Thur zu regulieren.


Herr Max Forster vom Tiefbauamt der Stadt Wil hatte sich zur Verfügung gestellt, uns diese Planung und deren Umsetzung zu erläutern. Da das Gebiet von nationaler Bedeutung ist, wird der Hauptteil der Ausgaben vom Bund bezahlt, aber auch Verbände und der Kanton beteiligen sich daran. Das Projekt wird im Laufe der Jahre noch ausgedehnt und wird weitere Abschnitte der Thur mit einbeziehen.

Sehr eindrücklich präsentiert sich der Ausblick auf den Zusammenfluss von Rohrbach und Thur. Man wähnt sich fast im Engadin oder in Kanada. Augenfällig mäandert das Wasser zum Einlauf und gräbt sich ins Bachbett ein. Vom Beginn des Projektes vor 2 Jahren bis heute sind dies immerhin 10 Meter in der Breite! Am Rand haben sich Kiesbänke eingelagert, die auch bei schweren Unwettern nicht weggeschwemmt werden.

Die Umgebung verändert sich laufend und dies ist genau der Zweck der Massnahme: Die Thur und deren Zuläufe sollen sich ihrem Naturell entsprechend ausdehnen können, damit bei Hochwasser genug Platz zum Ausweichen bleibt. Umgefallene Bäume werden zum Teil im Bach gelassen, um das Wasser zu teilen und damit die Strömung zu verringern. In der Thur sind zu diesem Zweck Buhnen (Holzpfähle in V-Form) platziert worden.

Für das Auge sind diese Veränderungen ebenfalls ein Gewinn. Anstatt einer langweiligen geraden Strecke, kann man nun die ursprüngliche Version des Gewässers bestaunen. Die Teilnehmer der Exkursion waren auf jeden Fall begeistert vom vorläufigen Resultat und wir empfehlen Ihnen wärmstens eine Besichtigung dieser erfolgreichen Renaturierung.


Pilze suchen im Rehwald

Pilze suchen scheint für viele Interessierte aus Flawil und der Umgebung ein beliebtes Thema zu sein. Denn am 26. August 2006 versammelten sich über 40 Personen auf dem Büchi-Parkplatz, um am Anlass des Naturschutzvereins Flawil teilzunehmen. Als ausgewiesene Experten konnten Ernst Gübeli, Jules Oettli (mit Trüffelhund!) und Karl Strassmann vom Verein für Pilzkunde aus Uzwil sowie die Pilzkontrolleurin Conny Egger aus Stettfurt gewonnen werden.

Bei schönstem Spätsommerwetter marschierten wir zum Rehwald und teilten uns in vier Gruppen ein. Je ein Betreuer und 10 junge und ältere Schüler schwärmten in alle Richtungen aus und erforschten das scheinbar nicht sonderlich pilzreiche Gebiet.


Aber aufgepasst: Wer Augen und Nase gut einsetzt wird schnell fündig! Von eigenartigen farbigen Gewächsen, die ein Laie gar nicht als Pilz erkennt, über champignonsartige wohlriechende Exemplare zu recht ansehnlichen Gewächsen – die Pilzvorkommnisse sind echt eindrücklich. Selbstverständlich sind nicht alle essbar, teilweise nur wenn sie jung sind, teilweise einfach nicht wohlschmeckend und einige richtig giftig.


So ging es denn auch nicht darum, möglichst ein Körbchen voll nach Hause zu bringen, sondern die elementarsten Kenntnisse in Pilzkunde zu erwerben. Es ist tragisch zu sehen, wenn Leute teilweise kiloweise Pilze abschneiden, ohne sie genau zu kennen. Die Pilzkontrolleure haben dann die undankbare Aufgabe, nach der Sortierung mehr als die Hälfte wegzuwerfen.


Eine genaue Kenntnis der verschiedenen Sorten ist nur nach jahrelanger Beschäftigung mit dem Thema möglich. Eine Möglichkeit dazu bietet der Verein für Pilzkunde in Uzwil, der sich regelmässig zur Pilzbestimmung trifft.


Unsere Gruppe hat auf jeden Fall sehr viele interessante Details in kürzester Zeit erfahren. Es ist schon eindrücklich, wenn die Kontrolleurin nach einem Augenschein, einem Riechtest und einem Tastgriff mit hundertprozentiger Sicherheit sagen kann: Das ist ein knopfstielieger Rübling und auch noch den lateinischen Namen dazu weiss.


Fotos 2004

Was der Naturschutzverein Flawil und Umgebung im 2004 erlebt, organisiert und erreicht hat, zeigt Ihnen unsere kurze Bildgalerie.



Der Naturschutzverein am Ägelsee

Am 18. September 2004 fand ein Ausflug des Naturschutzvereins Flawil und Umgebung statt: Mitglieder und Nichtmitglieder waren eingeladen, die Vogel-Beringungs-Station am Ägelsee, ein Setzbecken für Kondenswasser der Zuckerfabrik Frauenfeld, zu besuchen. Eine einmalige Gelegenheit, sich eine auf Freiwilligenarbeit basierende Forschungsarbeit erklären zu lassen.

Über 20 Personen, darunter viele Kinder, besammelten sich am frühen Samstagmorgen auf dem Marktplatz, um mit Fahrgemeinschaften den Weg nach Frauenfeld anzutreten. Ausgerüstet mit Gummistiefeln und alten Kleidern – der Ägelsee ist ein Sumpfsee – wurden wir von Walter Schmid, Leiter der Beringungsstation empfangen.


In einem alten Bauwagen, der uns an einen Zirkuswagen erinnerte, waren die Ornithologen seit den frühen Morgenstunden an der Arbeit. Die eingefangenen Vögel werden nach ihrer Art bestimmt, vermessen, gewogen und schliesslich beringt.

 

Mit Hilfe von gespannten, fast unsichtbaren Nylonnetzen werden rund um den See rastende Zugvögel und einheimische Vogelarten eingefangen. Im Halbstundentakt werden die Netze abgesucht und die Vögel sorgfältig aus ihrer zum Teil misslichen Lage befreit. Diese Arbeit benötigt geübte Handgriffe, um die Vögel nicht zu verletzen. Einzel im Stoffsack verpackt wird dem Vogel mindestens ein Stressfaktor abgenommen. Der Anblick des Menschen aus unmittelbarer Nähe wird ihnen erst wieder im Bauwagen zugemutet.

 

Früh morgens, wurde uns gesagt, gibt es die interessantesten Vogelarten zu sehen. Aber auch während unseres Besuchs bekamen wir sehr schöne Exemplare zu Gesicht. Ein Rotkehlchen, eine Blaumeise, eine Rohrammer, eine Schwarzdrossel und eine Mönchsgrasmücke.

 

Wer hat schon einen Vogel aus einem Abstand von 20 cm gesehen?Wer durfte ihn streicheln und vielleicht sogar in die Freiheit entlassen? All dies wurde uns ermöglicht und machte vor allem auch den Kindern eine Riesenfreude.

 

Wer sich noch nicht auskannte in der Vogelkunde erfuhr hier viel über Bestimmungsmethode und Erkennungsmerkmale.

 

Schon seit langem gibt es die Beringstation Ägelsee. Eine von vielen Stationen in Europa und Afrika welche die schematisch erfassten Daten an die Vogelwarte Sempach zur Auswertung sendet. Hintergrund dieser Arbeit bildet die Erforschung des Vogelzuges aber auch die Auswirkung von klimatischen Veränderungen und Umwelteinflüssen.

 

Beringte Vögel aus der Schweiz werden in Russland sowie in Afrika wieder gefangen und deren Reisezeit- und Route können bestimmt werden.


Vögel und dessen Verhalten gelten als Indikatoren für bestimmte Umwelteinflüsse. Der Ägelsee mit Walter Schmid und seinem Team sind ein kleiner Teil von einer umfassenden und grossen Forschungsarbeit, die vermutlich kein Ende haben wird.


Beeindruckt fuhren wir 2 Stunden später nach Flawil zurück. Zumindest die hautnah erlebten Vögel werden wir in bleibender Erinnerung behalten und wieder erkennen. So zumindest die Hoffnung unseres Präsidenten.


Neues Baureglement für Flawil. Da machen wir mit!

Der Naturschutzverein Flawil hat sich ein Exemplar des neuen Baureglements beschafft. Studien und Abklärungen zum Inhalt des neuen Baureglements laufen bereits.

Ziel gesetzt!


Der Verein möchte, dass mehr Natur in die Siedlung kommt. Und zwar Natur von der natürlichen Sorte! 


Ob sich dazu als Instrument das neue Baureglement eignet, wird sich zeigen.


Bildlegende:

Wildblumen gedeihen auch auf Treppen!

Natürlich gewachsene Wildblumen erfreuen den Betrachter den ganzen Sommer über mit seiner Blütenpracht. Zudem sind Pflanzen, welche auf Ruderalflächen wachsen, äusserst robust gegen mechanische Einflüsse.



Vogelschutzaktion im Oberstufenzentrum von Flawil, 2003

Schutz der Vögel vor spiegelnden Scheiben, einmal anders!

Vorbildliche Aktion von Lehrern und Schülern der ersten Oberstufe und Kleinklasse im Oberstufenzentrum von Flawil.


Im Oberstufenzentrum von Flawil gab es immer wieder den traurigen Vorfall von verunglückten Vögeln. Die spiegelnde Landschaft in der verglasten Passarelle der Schulanlage ist eine tödliche Falle, die nun von Schülern entschärft wurde.

Mit stilisierten Vogel-Silhouetten konnte dem Problem abgeholfen werden. Daniel Müller und Werner Angst, beide Fachlehrer für Gestaltung, hatten dazu das Konzept entworfen und umgesetzt.Farbige Klebefolien wurden nach Vorlagen zugeschnitten und zu fröhlich bunten Vögeln zusammengesetzt. Es entstand eine zweckmässige und zudem schöne Vogelschutzmassnahme, welche auch zur Aufwertung der Schulhausumgebung beiträgt.



Häuschen im Girenmoos renoviert

Grosszügige Spenden durch Arbeitsleistung

Haben Sie es schon bemerkt – das renovierte „Weidenhäuschen“ im Girenmoos?


Seit einiger Zeit schon haben sich am Schöpfchen im nördlichen Uferbereich des Naturschutzgebiets altersbedingte Zerfallserscheinungen gezeigt. Ein Sturm im vorletzten Winter hat dann noch nachgeholfen. Da das Häuschen ein wichtiger Bestandteil im Landschaftsbild ist, hat sich der Stiftungsrat für eine sanfte Renovation entschieden.


Aus zwei verschiedenen Abbruchliegenschaften konnten Bretter und Balken organisiert werden. Zwei Flawiler Unternehmen wurden um ihre Mitarbeit angefragt. Spontan haben sich die Dorfschreinerei und dasDachdecker-Unternehmen Ramseier bereit erklärt, mit fachmännischem Rat und Tat zu helfen.


Bereits am Tage nach seiner Wahl zum Stiftungsratspräsidenten wurde Ruedi Bissegger zusammen mit anderen Helfern zu Abbrucharbeiten am „Weidenhäuschen“ gerufen. So konnte dann am Morgen des 29. März unter der Leitung von Herr Hansruedi Hofstetter von der Dorfschreinerei mit den Zimmerarbeiten begonnen werden. Dank dem „Zupacken“ einiger Vereinsmitglieder wurde bereits kurz vor Mittag auf die „Aufrichte“ angestossen.


Wetterbedingt mussten die Dachdeckerarbeiten immer wieder verschoben werden.

Da das Wetter vor Ostern so prächtig war, entschied Herr Ramseier, uns seine „besten Mannen“ zu schicken, um das Bauwerk noch vor Ostern unter Dach zu bringen. Bis zum Mittag war der grösste Teil der Arbeit erledigt und das „Weidenhäuschen“ erstrahlt sozusagen in neuem Glanz.


Dabei ist zu erwähnen, dass ganz bewusst Hohlräume für Fledermäuse und Möglichkeiten für Nisthilfen für Vögel eingeplant wurden. Wir sind stolz auf dieses professionelle Werk, an dem ausser den Tieren sicher auch die Betrachter im Naturschutzgebiet ihre Freude haben werden.


Es ist lobenswert, wie wir in unserer Arbeit von Flawiler Firmen immer wieder unterstützt werden. Besonders gefreut hat uns in Bezug auf das „Weidenhäuschen“, dass beide Unternehmen, „Dorfschreinerei Flawil“ und „Bedachungen Ramseier“ uns mit einer grosszügigen Spende durch Arbeitsleistung entgegengekommen sind.

Ganz herzlichen Dank dafür!


Renaturierter Bach für die Kinder, eine tolle Idee!

Die initiative Kindergärtnerin Sabina Maurer möchte den Bach hinter dem Kindergarten Wisental zugänglich machen. Der Verein unterstützt diese Idee mit Begeisterung! Der Naturschutzverein wurde um Beratung gebeten, welche wir auch prompt und gerne ausführten. Gerade deshalb auch, weil die Umgebung naturgerecht aufgewertet wird.

Für Alle eine Bereicherung! 

Unterstützen auch Sie diese Initiative für einen naturnahen Schulunterricht.


Auf einer Länge von cirka 6 Metern soll der Bach für die Kinder zugänglich werden. Sand und Geröll sollen eine bespielbare Erlebnislandschaft bieten. (Ende 2003)


Umstrukturiert und effizient! 2003

Neuer Name „Naturschutzverein Flawil und Umgebung“ (NVF)

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