Berichte über Anlässe


Arbeitstag 2017 im Girenmoos

Der Verbuschung den Kampf angesagt

Rund 20 freiwillige Helferinnen und Helfer nutzten das sonnige Herbstwetter am Samstag, 28. Oktober, um die Sträucher im Girenmoos auf den Stock zu setzen und die Kopfweiden zu schneiteln. Auch wenn Weidenruten heute nur noch selten für Flechtarbeiten verwendet werden, haben alte, regelmässig geschnittene Kopfweiden einen grossen ökologischen Wert für viele Tierarten.

Nebst Singvögeln finden dort auch viele Insekten ihre Nist- und Wohnstätten.

Tatkräftig unterstützt wurde der Naturschutzverein Flawil von zehn Jugendlichen aus den evangelischen Kirchgemeinden Gossau und Flawil. Den gemütlichen Abschluss bildete traditionell das gemeinsame Bräteln von Würsten im idyllischen Garten des „Rietackers“.

 

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80 bekannte Libellenarten in der Schweiz.

34 von diesen Arten leben im Botsberger Riet!

Seltenes Ereignis im Botsberger Riet von Flawil. Das sonst verschlossene Naturreservat durfte unter Führung von Alec Treagust betreten werden.

Thema: Libellen von der schönsten Seite zu Entdecken und zu betrachten.

 

Der letzte Sonntag erfreute über 30 Leute mit besonderen Einblicken ins Naturreservat vom Botsberger Riet des Naturschutzvereins. Alec Treagust, Libellenspezialist, zeigte hautnah eine besondere Welt am Rand der Gewässer. Dies löste Erstaunen und Entdecken bei grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher aus. Denn 34 der 80 bekannten Libellenarten der Schweiz leben im Botsberger Riet.

Fotos von Alec Treagust, Libellenspezialist


2-TAGES-AUSFLUG HOCHWANG: Für die ganze Familie

Vom 24.-25. Juni 2017

Mit Begleitung von Vogelexperte Georg Willi, Ornithologe, Mauren FL

 Der Wildhüter Martin Michael beschreibt das Gebiet Schanfigg folgendermassen:

 „Bei diesem Gebiet handelt es sich um einen sehr artenreichen Wildlebensraum. Der Steinadler, Birkhuhn, Schneehühner und auch das Steinhuhn kommen vor. Die Schalenwildarten Hirsch- Reh- und Gämswild nutzen das Gebiet als Kernlebensraum. Im Fondei und Sapün lebt das Steinwild im Sommer- und Winterhalbjahr. Das Murmeltier kommt in grosser Anzahl vor. Zu diesem Zeitpunkt dürften sie den Bergfrühling in voller Pracht erleben.“

 


Fledermäuse beobachten mit dem Naturschutzverein

Ein höchst interessanter und kurzweiliger Anlass im Jahresprogramm des Naturschutzvereins Flawil und Umgebung fand Ende August 2016 statt: 

 

Die bekannten Fledermaus-Experten René und Doris Güttinger begrüssten rund 50 Teilnehmende bei der Kirche Oberglatt. Viele Kinder begleiteten ihre Eltern und Grosseltern - das Thema stiess auf grosses Interesse.

 

 

Crashkurs in Fledermausbiologie

Aussergewöhnlich ist, dass der Dachstock im Kirchenturm mit seinen  Bewohnern besucht werden kann. Nur in Begleitung eines Mitglieds des Fledermaus-Vereins Ostschweiz ist dies überhaupt möglich. Als Objekt von nationaler Bedeutung ist die Kirche Oberglatt ein bedeutender Aufenthaltsort für Langohren und Mausohren. Mausohren sind mit ausgebreiteten Flügeln bis zu 40 cm breit. Sie bevorzugen als Nahrung Falter und Insekten und suchen sich ihr Futter im Umkreis von mehreren Kilometern. So sind Mausohren aus Oberglatt in Urnäsch oder Amriswil gesichtet worden. Mausohren sind typische Dachstockfledermäuse und sind weiter verbreitet. Man unterscheidet zwischen dem Grossen und dem Kleinen Mausohr.

 

Noch weitgehend unerforscht

Den Winter verbringen die Tiere in feuchtwarmen Felsspalten oder Baumhöhlen und kehren im Frühling bis Herbst wieder an ihren Geburtsort zurück  Es gibt auch Fledermäuse, die aus Littauen oder aus Süditalien anreisen!

Es ist stockdunkel und mäuschenstill

René und Doris Güttinger teilen die Teilnehmer in zwei Gruppen. Mit absolutem Redeverbot und im Gänsemarsch klettert Mannschaft 1 in den Kirchenturm hinauf. Im Dachstock zeigt er uns die vorwiegend jungen Fledermäuse, die sich kopfüber am Holz festkrallen und beim Eindunkeln ihre Vorbereitungen für den nächtlichen Ausflug treffen. Mit einer speziellen Drüse benetzen sie die Flügel, damit sie geschmeidig bleiben. Der Experte erklärt wie sich diese spannenden Säugetiere vermehren und verhalten.

 

Hollywood und Fledermäuse

Im zweiten Teil bringt Doris Güttinger Gross und Klein viele Informationen zu Fledermäusen näher unter anderem den hartnäckigen Mythos, dass sie Blutsauger seien. Das existiert nur in Hollywood! Mit Anschauungsmaterial, einer Portion Witz und verständlichen Ausführungen fesselt sie das Publikum. Zu guter Letzt dürfen die Kinder eine lebendige Fledermaus „streicheln“ und ihren Flug in die Nacht mitverfolgen.

 

Kurz vor dem vollständigen Eindunkeln kann man in Oberglatt den Ausflug der Fledermäuse gut beobachten. Es braucht dazu Geduld und ein gutes Auge. Mittels Echolot, der die Ultraschall-Frequenz der Lang- und Mausohren auch für den Menschen hörbar macht, kann die Gruppe erahnen, wann wieder ein Exemplar aus dem Kirchturm-Fenster ausfliegt. Absolut faszinierend!

 

Für mehr Einzelheiten gibt die Internet-Seite www.stiftungfledermausschutz.ch Auskunft. 


Blühende Oberstufe

Im Rahmen der Neigungswoche haben 6 Schülerinnen der Flawiler Oberstufe unter dem Motto „Blühende Oberstufe“ 360 m2 Wildblumenwiese angesät.

Unter der Leitung von Michael Sing wurde der alte Bewuchs möglichst restlos entfernt, die neuen Flächen angesät und gut abgewalzt.

Fotos (PDF)


Der NVF am Frühlingsmarkt 2016

Mit viel Sonnenschein und weit mehr sonnigem Gemüt, mischte sich der Vorstand des Naturschutzvereins unter die Marktfahrer.

 

Diverse Artikel der Falkenkinder konnten angeboten werden und sind fast ausverkauft worden.

 

Viele Wildblumen für den heimischen Garten fanden ihre Käuferinnen und Käufer.

 

Was jedoch besonders Freude bereitete, sind die unzähligen, freundlichen und spannenden Gespräche mit  Leuten von Jung bis Alt.


Ein wunderbarer Tag!

Dankeschön an die vielen Besucherinnen und Besucher welche uns an diesem Samstag einen Besuch abstatteten.

 

Mit freundlichen Grüssen: Ihr Naturschutzverein Flawil und Umgebung


Vogelexkursion ins Harder Binnenbecken (Österreich)

Gut zwei handvoll Interessierte haben sich trotz kühlem und unsicherem Wetter  am Samstagmorgen auf dem Lindensaalparkplatz eingefunden. Das Wetter am Bodensee war kalt aber trocken und wir hielten uns gut zwei Stunden am Harder Binnenbecken auf und beobachteten die unzähligen Wasservögel. Sie schlagen jeweils ihr Winterquartier aus dem Norden und Osten kommend am Bodensee auf.


Werner Gehrig notierte alle Entdeckungen. Nebst den bekannten Arten wie Stockente, Höckerschwan und Lachmöwe sahen wir auch den Kormoran, Schnatter-, Reiher-, Tafel- und Kolbenenten. Zwei Lappentaucherarten nämlich Hauben- und Zwergtaucher konnten wir ausgezeichnet beobachten. Ein schwarzer Federknäuel, der gegen den Strom schwamm wurde durch seinen roten Schnabel als Teichhuhn identifiziert. Jeder war froh sich eine Zwischenverpflegung eingesteckt zu haben.

 

Für Christina Lutz und Silja Marano war es eine gute Übung, ihr gelerntes Wissen an die Vereinskollegen weiterzugeben. Die Zeit verlief im Flug und viele Arten, die auch noch am Bodensee weilen, konnten wir wegen Zeitmangel nicht mehr suchen. Bei Interesse werden wir gern wieder einmal einen Anlass in dieser Art durchführen. Auf der Website, www.ornitho.ch, können weiter Interessierte Beobachtungen, nach verschiedenen Selektionskriterien aufgelistet, angesehen werden.

 


Jubiläumsanlass „20 Jahre Botsbergerriet“

Ein Geburtstagsfest für ganz Flawil  

Am Samstag, 30. Mai 2015 feierte der Naturschutzverein Flawil und Umgebung mit der Bevölkerung 20-Jahre-Botsbergerriet!

Die Türen zum Riet wurden geöffnet und mit stündlichen Führungen konnte die vielfältige Natur bewundert werden.

 

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Hier geht es zum NVF Finkenkino. 20 Jahre Lebensraum Botsbergerriet.