Berichte über Anlässe


80 bekannte Libellenarten in der Schweiz.

34 von diesen Arten leben im Botsberger Riet!

Seltenes Ereignis im Botsberger Riet von Flawil. Das sonst verschlossene Naturreservat durfte unter Führung von Alec Treagust betreten werden.

Thema: Libellen von der schönsten Seite zu Entdecken und zu betrachten.

 

Der letzte Sonntag erfreute über 30 Leute mit besonderen Einblicken ins Naturreservat vom Botsberger Riet des Naturschutzvereins. Alec Treagust, Libellenspezialist, zeigte hautnah eine besondere Welt am Rand der Gewässer. Dies löste Erstaunen und Entdecken bei grossen und kleinen Besucherinnen und Besucher aus. Denn 34 der 80 bekannten Libellenarten der Schweiz leben im Botsberger Riet.

Fotos von Alec Treagust, Libellenspezialist


2-TAGES-AUSFLUG HOCHWANG: Für die ganze Familie

Vom 24.-25. Juni 2017

Mit Begleitung von Vogelexperte Georg Willi, Ornithologe, Mauren FL

 Der Wildhüter Martin Michael beschreibt das Gebiet Schanfigg folgendermassen:

 „Bei diesem Gebiet handelt es sich um einen sehr artenreichen Wildlebensraum. Der Steinadler, Birkhuhn, Schneehühner und auch das Steinhuhn kommen vor. Die Schalenwildarten Hirsch- Reh- und Gämswild nutzen das Gebiet als Kernlebensraum. Im Fondei und Sapün lebt das Steinwild im Sommer- und Winterhalbjahr. Das Murmeltier kommt in grosser Anzahl vor. Zu diesem Zeitpunkt dürften sie den Bergfrühling in voller Pracht erleben.“

 


Arbeitstag 2016

Was war denn los im Botsberger Riet?

Vielleicht haben Sie sich gewundert, wenn Sie am letzten Samstag im Oktober mit Ihrem Hund oder joggend, spazierend durch das Botsberger Riet gelaufen sind: Im sonst wohltuend ruhigen Flecken überkreischte eine Motorsäge sämtliche Vogelstimmen, im eingezäunten Gebiet des Weihers tummelten sich junge und ältere Menschen zumeist im Gummistiefeln und gewaltige Haufen von Ästen wurden geschichtet.


Dann wurden Sie Zeuge des Arbeitstages des Naturschutzvereins Flawil und Umgebung. In regelmässigen Abständen muss die Vegetation des Schutzgebiets in Form gebracht werden. Bäume werden gestutzt und Sträucher müssen geschnitten werden, damit nicht die ganze Nassfläche zuwächst. Zahlreiche Reiher, Zugvögel und feuchtliebende Tierarten (Frösche, Kröten, Libellen etc.) sind auf diese Reservoirs angewiesen.

Dem Aufruf zur Mitarbeit folgten ausser vielen Vorstandmitgliedern auch freiwillige Personen aus Flawil sowie zwei Gruppen Konfirmanden aus Gossau und Flawil. Für die jungen Leute bedeutete dies jeweils 2 „Credits“, aber auch einen Einblick in die Freiwilligenarbeit und die Anliegen der Natur. Dass sowohl eine Znünipause als auch das obligatorische Wurstbräteln nach getaner Arbeit offeriert wurden, hat allen gefallen!


Wiederum hat unser Vorstandsmitglied Ruedi Hardegger mit seinem Fachwissen und Engagement eine spezielle Erwähnung verdient. Sowohl Motorsäge wie auch Kuchen und Most hatten wir ihm zu verdanken!

Rund 30 Helferinnen und Helfer packten am 29. Oktober 2016 kräftig zu...

noch mehr dazu in diesem PDF File 



Fledermäuse beobachten mit dem Naturschutzverein

Ein höchst interessanter und kurzweiliger Anlass im Jahresprogramm des Naturschutzvereins Flawil und Umgebung fand Ende August 2016 statt: 

 

Die bekannten Fledermaus-Experten René und Doris Güttinger begrüssten rund 50 Teilnehmende bei der Kirche Oberglatt. Viele Kinder begleiteten ihre Eltern und Grosseltern - das Thema stiess auf grosses Interesse.

 

 

Crashkurs in Fledermausbiologie

Aussergewöhnlich ist, dass der Dachstock im Kirchenturm mit seinen  Bewohnern besucht werden kann. Nur in Begleitung eines Mitglieds des Fledermaus-Vereins Ostschweiz ist dies überhaupt möglich. Als Objekt von nationaler Bedeutung ist die Kirche Oberglatt ein bedeutender Aufenthaltsort für Langohren und Mausohren. Mausohren sind mit ausgebreiteten Flügeln bis zu 40 cm breit. Sie bevorzugen als Nahrung Falter und Insekten und suchen sich ihr Futter im Umkreis von mehreren Kilometern. So sind Mausohren aus Oberglatt in Urnäsch oder Amriswil gesichtet worden. Mausohren sind typische Dachstockfledermäuse und sind weiter verbreitet. Man unterscheidet zwischen dem Grossen und dem Kleinen Mausohr.

 

Noch weitgehend unerforscht

Den Winter verbringen die Tiere in feuchtwarmen Felsspalten oder Baumhöhlen und kehren im Frühling bis Herbst wieder an ihren Geburtsort zurück  Es gibt auch Fledermäuse, die aus Littauen oder aus Süditalien anreisen!

Es ist stockdunkel und mäuschenstill

René und Doris Güttinger teilen die Teilnehmer in zwei Gruppen. Mit absolutem Redeverbot und im Gänsemarsch klettert Mannschaft 1 in den Kirchenturm hinauf. Im Dachstock zeigt er uns die vorwiegend jungen Fledermäuse, die sich kopfüber am Holz festkrallen und beim Eindunkeln ihre Vorbereitungen für den nächtlichen Ausflug treffen. Mit einer speziellen Drüse benetzen sie die Flügel, damit sie geschmeidig bleiben. Der Experte erklärt wie sich diese spannenden Säugetiere vermehren und verhalten.

 

Hollywood und Fledermäuse

Im zweiten Teil bringt Doris Güttinger Gross und Klein viele Informationen zu Fledermäusen näher unter anderem den hartnäckigen Mythos, dass sie Blutsauger seien. Das existiert nur in Hollywood! Mit Anschauungsmaterial, einer Portion Witz und verständlichen Ausführungen fesselt sie das Publikum. Zu guter Letzt dürfen die Kinder eine lebendige Fledermaus „streicheln“ und ihren Flug in die Nacht mitverfolgen.

 

Kurz vor dem vollständigen Eindunkeln kann man in Oberglatt den Ausflug der Fledermäuse gut beobachten. Es braucht dazu Geduld und ein gutes Auge. Mittels Echolot, der die Ultraschall-Frequenz der Lang- und Mausohren auch für den Menschen hörbar macht, kann die Gruppe erahnen, wann wieder ein Exemplar aus dem Kirchturm-Fenster ausfliegt. Absolut faszinierend!

 

Für mehr Einzelheiten gibt die Internet-Seite www.stiftungfledermausschutz.ch Auskunft. 


Blühende Oberstufe

Im Rahmen der Neigungswoche haben 6 Schülerinnen der Flawiler Oberstufe unter dem Motto „Blühende Oberstufe“ 360 m2 Wildblumenwiese angesät.

Unter der Leitung von Michael Sing wurde der alte Bewuchs möglichst restlos entfernt, die neuen Flächen angesät und gut abgewalzt.

Fotos (PDF)


Der NVF am Frühlingsmarkt 2016

Mit viel Sonnenschein und weit mehr sonnigem Gemüt, mischte sich der Vorstand des Naturschutzvereins unter die Marktfahrer.

 

Diverse Artikel der Falkenkinder konnten angeboten werden und sind fast ausverkauft worden.

 

Viele Wildblumen für den heimischen Garten fanden ihre Käuferinnen und Käufer.

 

Was jedoch besonders Freude bereitete, sind die unzähligen, freundlichen und spannenden Gespräche mit  Leuten von Jung bis Alt.


Ein wunderbarer Tag!

Dankeschön an die vielen Besucherinnen und Besucher welche uns an diesem Samstag einen Besuch abstatteten.

 

Mit freundlichen Grüssen: Ihr Naturschutzverein Flawil und Umgebung


Vogelexkursion ins Harder Binnenbecken (Österreich)

Gut zwei handvoll Interessierte haben sich trotz kühlem und unsicherem Wetter  am Samstagmorgen auf dem Lindensaalparkplatz eingefunden. Das Wetter am Bodensee war kalt aber trocken und wir hielten uns gut zwei Stunden am Harder Binnenbecken auf und beobachteten die unzähligen Wasservögel. Sie schlagen jeweils ihr Winterquartier aus dem Norden und Osten kommend am Bodensee auf.


Werner Gehrig notierte alle Entdeckungen. Nebst den bekannten Arten wie Stockente, Höckerschwan und Lachmöwe sahen wir auch den Kormoran, Schnatter-, Reiher-, Tafel- und Kolbenenten. Zwei Lappentaucherarten nämlich Hauben- und Zwergtaucher konnten wir ausgezeichnet beobachten. Ein schwarzer Federknäuel, der gegen den Strom schwamm wurde durch seinen roten Schnabel als Teichhuhn identifiziert. Jeder war froh sich eine Zwischenverpflegung eingesteckt zu haben.

 

Für Christina Lutz und Silja Marano war es eine gute Übung, ihr gelerntes Wissen an die Vereinskollegen weiterzugeben. Die Zeit verlief im Flug und viele Arten, die auch noch am Bodensee weilen, konnten wir wegen Zeitmangel nicht mehr suchen. Bei Interesse werden wir gern wieder einmal einen Anlass in dieser Art durchführen. Auf der Website, www.ornitho.ch, können weiter Interessierte Beobachtungen, nach verschiedenen Selektionskriterien aufgelistet, angesehen werden.

 


Arbeitstag 2015 im Girenmoos  

Damit das Girenmoos nicht verbuscht, müssen die Sträucher regelmässig „auf den Stock gesetzt“, d.h. bis auf den Boden zurückgeschnitten werden. Die einheimischen Sträucher sterben dadurch nicht ab, sondern reagieren darauf mit einem Stockausschlag, sodass Hecken auch im unteren Teil dicht nachwachsen. Auch Kopfweiden müssen regelmässig geschneitelt werden, damit sie unter der Last ihrer schweren Zweige nicht auseinanderbrechen.

Bei schönstem Herbstwetter haben rund 25 Helferinnen und Helfer den Naturschutzverein kürzlich unterstützt, um der Verbuschung des Girenmooses entgegen zu wirken. Tatkräftig mitgeholfen haben nebst langjährigen oder neuen freiwilligen Helferinnen und Helfern auch Jugendliche der evangelischen Kirchgemeinden Flawil und Gossau sowie die beiden Flawiler Landwirte Reto Bodenmann und Niklaus Stüdli, welche dank ihren Traktoren mit Kipper oder Seilwinde die Arbeiten wesentlich erleichterten.

Den gemütlichen Abschluss bildete das traditionelle gemeinsame Bräteln von Würsten am offenen Feuer, zu dem Maria Hudnut und Urs Isenring diesmal in den Garten des „Rietackers“ eingeladen hatten.

Unterstützung durch Landwirte

Gemütlicher Abschluss


weitere Fotos



Rund um den Apfel

Samstag, 19. September 2015


Eine kleine aber interessierte Gruppe ist der Einladung vom Naturschutzverein Flawil gefolgt und hat von der Familie Schilliger sehr viel Spannendes über den Obstbau erfahren. Wir degustierten sortenreine von den Kindern frisch gepresste Apfelsäfte und konnten danach testen, wie der "Cuvé" all dieser Säfte schmeckt.


Der NVF dankt ganz herzlich der Familie Schilliger für diesen schönen und lehrreichen Nachmittag.



Jubiläumsanlass „20 Jahre Botsbergerriet“

Ein Geburtstagsfest für ganz Flawil  

Am Samstag, 30. Mai 2015 feierte der Naturschutzverein Flawil und Umgebung mit der Bevölkerung 20-Jahre-Botsbergerriet!

Die Türen zum Riet wurden geöffnet und mit stündlichen Führungen konnte die vielfältige Natur bewundert werden.

 

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Hier geht es zum NVF Finkenkino. 20 Jahre Lebensraum Botsbergerriet.